Jeder braucht ein Jeanskleid !

Ich will mir schon seit Ewigkeiten ein Jeanskleid nähen. Letzten Sonntag war Stoffmarkt und ich habe mir zwei Jeanscoupons mitgenommen. Dieser hier ist schön weich, nicht zu dick und einem leichten Stretchanteil. Das Schnittmuster aus der Burda Easy hatte ich eigentlich in einem Knallgrünen dünnen Cord geplant, aber jetzt ist mir der Jeansstoff dazwischen gekommen.

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Der Schnitt ist relativ simpel, ganz gerade undt hinten mit einer kleinen Falte. Die Taschen haben mir so nicht gefallen, die habe ich etwas geändert. Ausserdem hat mein Coupon nicht für lange Ärmel gereicht.

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Also als Kurzarmversion. Einlage sollte nur in die Knopfleiste, ich habe allerdings auch in den Kragen eine Einlage eingebügelt. Da hätte ich aber ruhig eine festere wählen können, er ist etwas zu lappig geworden. Die Absteppungen haben mich fast wahnsinnig gemacht … Meine Maschine und Jeans sind sich nicht immer so einig.

Jeanskleid 3

Ausserdem fällt es echt gross aus, die nächste Version kann ich ruhig in Größe 40 nähen. Und eine nächste Version kann ich mir gut vorstellen. Das ist so ein kleid, das man einfach über schmeisst und gut angezogen ist. Durch die Weite sehr gut für Feste mit üppigen Buffets geeignet 😉

Jeanskleid 2

an den Schultern muss ich bei einer Neuauflage auch noch eine Kleinigkeit ändern. Es sind leichte Schrägzüge erkennbar. Aber trotzdem bin ich mit dem Ergebnis ganz zufrieden.

Jeanskleid 1

Ich habe vergessen es nochmal zu bügeln … Ich hasse das, aber für neue Fotos fehlt mir die Zeit. Die Knöpfe hatte ich noch im Fundus.  und ich war mir erst nicht sicher, ob ich das so tragen will. Aber Knöpfe wechseln ist nicht so tragisch … Obwohl, das sind 13 Stück !

Ich werde in nächster Zeit noch einige Hemdblusenkleiderschnitte ausprobieren. Ich mag das an mir und es ist so bequem 🙂

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Habt einen schönen Mittwoch und schaut auch bei den anderen Damen beim Me Made Mittwoch rein 🙂

Liebe Grüße Eva

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Brigitte Kreativ Rock

Normalerweise lassen mich die Schnittmuster in der Brigitte Kreativ kalt, aber der Rock aus dem Heft 04/2016 hatte es mir sofort angetan. Vor allem in der Lederimitatversion. Das liegt hier auch schon, aber ich wollte zuerst eine Probeversion nähen, da ja bekanntlicherweise Lederimitat mit Löchern aufs Auftrennen reagiert 😉

Ein Wollgabardine, der hier noch rumlag, wurde für den Proberock auserkoren. Ich brauche etliche neue Röcke, da ich nach einer leichten Ernährungsumstellung (nicht wegen dem Gewicht, sondern für meinen Magen) den schönen Nebeneffekt habe, das inzwischen seit Anfang Januar 5 Kilo runter sind. Nix passt mehr so richtig, vor allem meine Röcke rutschen alle eine Etage tiefer.

Zugeschnitten habe ich Größe 42, das war ein bisschen weit. Also auf Größe 40 geändert … das sitzt jetzt sehr gut und es ist noch Luft für ein 1-2 Kilo runter.

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Brigitterock 4

Brigitterock 3

Das war jetzt die etwas elegantere Version … Kombiniert mit einem Shirt und Sneakern sieht das dann so aus 😀

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Das Shirt ziehe ich gar nicht so oft an, da es mir farblich nicht ganz so gut steht, aber zu dem Rock passt es perfekt.

Zurück zu dem Rock. Die Änderungen, die ich vorgenommen habe, sind minimal. Erstens natürlich ein Futter eingesetzt. Ich weiß nicht, warum in den Heften die Röcke oft ungefüttert bleiben, das sitzt doch nicht richtig und trägt sich auch nicht so toll. Die Taschen sind aufgesetzt. In der Anleitung wird nur die Eingriffskante mit einem Band verstürzt, das mag ich gar nicht. Also die Taschen mit einem Rest dünnem Baumwollstoff verstürzt. Ansonsten die hintere Taille um 2,5 cm abgesenkt fü einen flachen Po – das wars. Den Lederimitatrock kann ich jetzt in Angriff nehmen !

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Und jetzt gehe ich mal gucken, was die anderen so beim Me Made Mittwoch gezaubert haben

Liebe Grüße Eva

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Mary Quant Dress !!

Ein bequemes Hemdblusenkleid nach einem Mary Quant Schnittmuster aus den 60ern. Die Hälfte musste ihr euch denken, da schwarz einfach kaum zu fotografieren ist.

Ich habe versucht einen weissen Kragen und die weissen Streifen in den Ärmeln einzusetzen, aber das sah nach Kinderkleid aus. Da ich für einen neuen Kragen und lange Ärmel nicht genug Stoff hatte, gibt es jetzt nur kurze Ärmel.

Der Stoff ist ein dickerer Baumwollstretch mit aufgeflockten Blumen.

Ah, man kann einen Hauch erkennen 🙂 Die Knöpfe sind wieder Stoffbezogene. Ich hatte natürlich mal wieder nicht genug andere schwarze Knöpfe in meinem Fundus. Und ich will ja so wenig wie möglich neu kaufen, bis meine Bestände sich deutlich reduziert haben.

Es ist schon ganz schön kurz geworden. Der Schnitt bietet noch eine 20 cm längere Version und das kann ich mir gut aus einem leichten Stoff vorstellen. So kann ich auf jeden Fall nicht zur Arbeit gehen, die fallen sonst um … Zur Not, lässt es sich aber zur Tunika oder Bluse kürzen.

Der Grundschnitt ist dem Meliot Bluse sehr ähnlich, vielleicht verbinde ich beide Schnittmuster einfach für ein Hemdblusenkleid.

Heute treffen sich alle wieder beim Me Made Mittwoch. Habt einen schönen Tag !

Liebe Grüße

Eva

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Méliot Shirt

Ich habe mich an das Méliot Shirt von Deer an Doe gewagt und dafür ein Stoffschätzchen von Kokka angeschnitten.

Ich muss sagen, ich bin sehr begeistert. Genäht habe ich den Schnitt in Grösse 44 und musste an der Passform nichts ändern.

Geändert habe ich nur die Ärmelblenden, die haben mir nicht gefallen, da sie wie Flügel abstehen. Ich habe die Kanten einfach mit einem Schrägband aus dem Stoff eingefasst.

Der Kragen sitzt perfekt ! Als nächstes möchte ich die Langarmversion aus einem etwas fliessenderem Stoff nähen.

Ich kann euch gar nicht mehr zu dem Schnitt erzählen … probiert ihn einfach aus !! Es liegen hier noch zwei Schnitte von Deer and Doe und warten auf ihre Fertigstellung. Ich hoffe, es wird doch langsam mal Frühling, damit ich wieder dünnere Kleider tragen kann.

Es treffen sich wieder alle beim Me made Mittwoch

Bronte Top … Ein, nein, zwei Versuche

Ich brauche Shirts für den Sommer ! Und ich will endlich meine Bestände an Jerseys verarbeiten … also habe ich mich am Bronte Top versucht. Man kann viele Versionen im Netz finden, einige sitzen sehr gut und bei anderen finden sich unschöne Falten. Und wie es mein Glück wollte, hatte ich sie alle 😦

Bei meinem ersten Versuch konnte ich das Shirt nur retten, indem ich den eigentlich vorne sitzenden Teil gerade drunter genäht habe

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Für das Top habe ich einen geringelten Rest vorne und für die Ärmel genommen und weiss für hinten

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Es ist tragbar geworden und sieht auch so ganz nett aus

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Dann ging sie los, die Fehlersuche … aber dazu nochmal ausfühlich im nächsten Post, wenn ich meine dritte Version genäht habe

Meine Veränderungen, eine zweistufige Verlängerung der runden Teile, die man nach vorne klappt und Anpassung des Vorderteils, haben diese Version aus sehr dünnem dunkelblauen Jersey zur Folge

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Das das Vorderteil immer noch etwas Falten wirft, hat weniger mit der Konstruktion zutun. Der weisse Jersey hat sich mehr gedehnt als erwartet und das Bündchen hätte etwas mehr Zug gebraucht. Ich trenne jetzt aber nicht mehr, alleine die Ärmel habe ich dreimal wieder rausgetrennt.

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So gefällt es mir ganz gut. Ich werde für die nächste Version mal etwas Bündchenware besorgen, das sitzt bestimmt noch besser.

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Habt noch einen schönen Sonntagabend … und ich berichte von meinen nächsten Versuchen 🙂