Grüner gehts nicht !

Manchmal brauche ich echt ewig für ein eigentlich einfaches Teil. Der Rock lag halb zugeschnitten auf meinem berühmten Haufen und ich habe mich erbarmt. Der Schnitt ist aus einer alten Burda, ich finde gerade das Heft nicht, aber irgendwann 2008 oder 2009. Der Rock ist im schrägen Fadenlauf geschnitten und hat mich leicht wahnsinnig gemacht. Da ist schnell alles verbügelt und beim Saum hatte ich es dann auch geschafft.

Gott sei Dank liess sich der Gabardine (Ich glaube mit Wollanteil) auch wieder zurück bügeln ! Schräger Fadenlauf hat seine Vor- und Nachteile … er Schmiegt sich perfekt an die Figur 😀

Ansonsten kann ich gar nichts weiter zu dem Rock sagen, schlichter Schnitt, grandiose Farbe und wie man sehen kann, meine Röcke werden zur Zeit länger 😉

Die Passform ist also sehr gut, aber man sieht auch alles, einen Bauch oder Bäuchlein kann man nicht verstecken, der ist sehr präsent. Aber es gibt kaum einen schöneren Fall, selbst bei einem so schmal geschnittenen Rock.

Bei der Innenverarbeitung habe ich mir Zeit gelassen und z.B. den Saum, damit er schön fällt, mit einem dünnen Schrägband verstürzt. Der Bund ist innen auch damit eingefasst.

Eigentlich wollte ich ihn ja mit einem Shirt und Ballerinas präsentieren, aber es ist dermassen kalt und es regnet und überhaupt ist es einfach kein Shirtwetter. Allerdings brauche ich einiges an Shirts und mache mich mal an die Produktion, in der Hoffnung auf besseres Wetter.

Achja, hätte ich fast vergessen, ich bin vor anderhalb Wochen 50 geworden (für alle die mir nicht auf Instagram folgen). Tut gar nicht weh, wenn es soweit ist 😉

Und ich habe eine neue Freundin im Nähzimmer … Lisbeth ! Endlich eine Schneiderpuppe, die in meiner „Problemzone“ verstellbar ist. Der Brustpunkt kann verschoben werden und auf verschiedene Cupgrössen eingestellt werden. Yeah, ich kann endlich doch mal versuchen zu drapieren !!!

Es treffen sich alle wieder beim Me Made Mittwoch !

Liebe Grüße Eva

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6 Years and a Boxy Sweater

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WordPress hat mir gerade mitgeteilt, das mein Blog hier 6 Jahre alt geworden ist – Yeah !! Wo ist die Zeit geblieben ? Ich blogge also insgesamt seit ca. 8 Jahren und wenn ich so zurück blicke und mir alte Werke von mir und mich so angucke, hat sich viel verändert in dieser Zeit. Auf einen Rückblick habe ich keine Lust, da musst ihr euch selber durch meinen Blog wühlen 😉

Also lieber zu meinem neuesten Werk !! Nicht das ihr meint, das geht jetzt in diesem Tempo mit fertigen Strickteilen weiter, aber mein Strickmojo ist wieder da und ich arbeite mich durch meine Ufos … so ca. 10 lagern noch in diversen Kisten.

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Ich hatte mal einen Pullover aus dem hellorangen Baby Merino von Lana Grossa angefangen und alles was dabei rauskam geviel mir nicht so richtig. Irgendwann alles wieder geribbelt und in einer Kiste verstaut. Vor kurzem hatte ich mir dann das Kidsilk Garn von Rowan in einem Feuerorange und das Lacegarn von Rowan in einem hellen Orange gekauft und wollte sie zusammen verstricken … Gefiel mir auch wieder nicht. Nun passte aber das Lacegarn perfekt zu dem Babymerino und dämpft das Orange etwas.

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Auf der Suche nach einem schlichten Modell, das man ohne hinzugucken auch noch müde abends vorm Fernseher problemlos schafft, bin ich bei diesem Modell aus der FAM Collection 236 Juli 2016 hängen geblieben.

Ich habe mich grob an der Anleitung orientiert. Die Ärmel habe ich direkt angestrickt und auch etwas kürzer gelassen.

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Was soll ich sagen, ich bin begeistert von der Garnkombination. Der Pulli ist sehr kuschelig, ohne zu warm zu sein. Die Farbe mag ich und die Form, auch wenn sie für mich was neues ist, auch.

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Die FAM Hefte von Lang Yarns hatte ich sonst gar nicht so auf dem Schirm. War nicht mein Beuteschema, aber inzwischen gefallen mir einige Modelle von der Form her sehr gut. Über die Garnauswahl kann man allerdings streiten 😉

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Habt ein schönes Wochenende !

Ich begebe mich jetzt noch ein Stündchen ins Nähzimmer, bügel erstmal was da so rum liegt und nähe dann an einer Hose aus der Fashion Style weiter … Ich hoffe das endet nicht wieder in einem Nervenzusammenbruch 🙂

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Jeder braucht ein Jeanskleid !

Ich will mir schon seit Ewigkeiten ein Jeanskleid nähen. Letzten Sonntag war Stoffmarkt und ich habe mir zwei Jeanscoupons mitgenommen. Dieser hier ist schön weich, nicht zu dick und einem leichten Stretchanteil. Das Schnittmuster aus der Burda Easy hatte ich eigentlich in einem Knallgrünen dünnen Cord geplant, aber jetzt ist mir der Jeansstoff dazwischen gekommen.

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Der Schnitt ist relativ simpel, ganz gerade undt hinten mit einer kleinen Falte. Die Taschen haben mir so nicht gefallen, die habe ich etwas geändert. Ausserdem hat mein Coupon nicht für lange Ärmel gereicht.

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Also als Kurzarmversion. Einlage sollte nur in die Knopfleiste, ich habe allerdings auch in den Kragen eine Einlage eingebügelt. Da hätte ich aber ruhig eine festere wählen können, er ist etwas zu lappig geworden. Die Absteppungen haben mich fast wahnsinnig gemacht … Meine Maschine und Jeans sind sich nicht immer so einig.

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Ausserdem fällt es echt gross aus, die nächste Version kann ich ruhig in Größe 40 nähen. Und eine nächste Version kann ich mir gut vorstellen. Das ist so ein kleid, das man einfach über schmeisst und gut angezogen ist. Durch die Weite sehr gut für Feste mit üppigen Buffets geeignet 😉

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an den Schultern muss ich bei einer Neuauflage auch noch eine Kleinigkeit ändern. Es sind leichte Schrägzüge erkennbar. Aber trotzdem bin ich mit dem Ergebnis ganz zufrieden.

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Ich habe vergessen es nochmal zu bügeln … Ich hasse das, aber für neue Fotos fehlt mir die Zeit. Die Knöpfe hatte ich noch im Fundus.  und ich war mir erst nicht sicher, ob ich das so tragen will. Aber Knöpfe wechseln ist nicht so tragisch … Obwohl, das sind 13 Stück !

Ich werde in nächster Zeit noch einige Hemdblusenkleiderschnitte ausprobieren. Ich mag das an mir und es ist so bequem 🙂

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Habt einen schönen Mittwoch und schaut auch bei den anderen Damen beim Me Made Mittwoch rein 🙂

Liebe Grüße Eva

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Stripes !

Ich habe noch einen Winterpullover für euch. Die Fotos sind von Anfang März, fertig geworden ist er im Januar.

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Gestrickt aus Drops Alpaca naxch einem eigenen Entwurf. Bis auf das Halsbündchen , das ich wohl nochmal aufmachen werde, bin ich sehr zufrieden. Die passform ist genau so geworden wie geplant . Die Streifen sind übrigens nur im Vorderteil, das hiess natürlich, das ich unmengen an Fäden vernähen musste ….

Noch ein paar mehr Bilder gibt es auf Ravelry

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Habt noch einen schönen Restsonntag 🙂

Liebe Grüße Eva

Brigitte Kreativ Rock

Normalerweise lassen mich die Schnittmuster in der Brigitte Kreativ kalt, aber der Rock aus dem Heft 04/2016 hatte es mir sofort angetan. Vor allem in der Lederimitatversion. Das liegt hier auch schon, aber ich wollte zuerst eine Probeversion nähen, da ja bekanntlicherweise Lederimitat mit Löchern aufs Auftrennen reagiert 😉

Ein Wollgabardine, der hier noch rumlag, wurde für den Proberock auserkoren. Ich brauche etliche neue Röcke, da ich nach einer leichten Ernährungsumstellung (nicht wegen dem Gewicht, sondern für meinen Magen) den schönen Nebeneffekt habe, das inzwischen seit Anfang Januar 5 Kilo runter sind. Nix passt mehr so richtig, vor allem meine Röcke rutschen alle eine Etage tiefer.

Zugeschnitten habe ich Größe 42, das war ein bisschen weit. Also auf Größe 40 geändert … das sitzt jetzt sehr gut und es ist noch Luft für ein 1-2 Kilo runter.

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Das war jetzt die etwas elegantere Version … Kombiniert mit einem Shirt und Sneakern sieht das dann so aus 😀

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Das Shirt ziehe ich gar nicht so oft an, da es mir farblich nicht ganz so gut steht, aber zu dem Rock passt es perfekt.

Zurück zu dem Rock. Die Änderungen, die ich vorgenommen habe, sind minimal. Erstens natürlich ein Futter eingesetzt. Ich weiß nicht, warum in den Heften die Röcke oft ungefüttert bleiben, das sitzt doch nicht richtig und trägt sich auch nicht so toll. Die Taschen sind aufgesetzt. In der Anleitung wird nur die Eingriffskante mit einem Band verstürzt, das mag ich gar nicht. Also die Taschen mit einem Rest dünnem Baumwollstoff verstürzt. Ansonsten die hintere Taille um 2,5 cm abgesenkt fü einen flachen Po – das wars. Den Lederimitatrock kann ich jetzt in Angriff nehmen !

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Und jetzt gehe ich mal gucken, was die anderen so beim Me Made Mittwoch gezaubert haben

Liebe Grüße Eva

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Mary Quant Dress !!

Ein bequemes Hemdblusenkleid nach einem Mary Quant Schnittmuster aus den 60ern. Die Hälfte musste ihr euch denken, da schwarz einfach kaum zu fotografieren ist.

Ich habe versucht einen weissen Kragen und die weissen Streifen in den Ärmeln einzusetzen, aber das sah nach Kinderkleid aus. Da ich für einen neuen Kragen und lange Ärmel nicht genug Stoff hatte, gibt es jetzt nur kurze Ärmel.

Der Stoff ist ein dickerer Baumwollstretch mit aufgeflockten Blumen.

Ah, man kann einen Hauch erkennen 🙂 Die Knöpfe sind wieder Stoffbezogene. Ich hatte natürlich mal wieder nicht genug andere schwarze Knöpfe in meinem Fundus. Und ich will ja so wenig wie möglich neu kaufen, bis meine Bestände sich deutlich reduziert haben.

Es ist schon ganz schön kurz geworden. Der Schnitt bietet noch eine 20 cm längere Version und das kann ich mir gut aus einem leichten Stoff vorstellen. So kann ich auf jeden Fall nicht zur Arbeit gehen, die fallen sonst um … Zur Not, lässt es sich aber zur Tunika oder Bluse kürzen.

Der Grundschnitt ist dem Meliot Bluse sehr ähnlich, vielleicht verbinde ich beide Schnittmuster einfach für ein Hemdblusenkleid.

Heute treffen sich alle wieder beim Me Made Mittwoch. Habt einen schönen Tag !

Liebe Grüße

Eva

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Méliot Shirt

Ich habe mich an das Méliot Shirt von Deer an Doe gewagt und dafür ein Stoffschätzchen von Kokka angeschnitten.

Ich muss sagen, ich bin sehr begeistert. Genäht habe ich den Schnitt in Grösse 44 und musste an der Passform nichts ändern.

Geändert habe ich nur die Ärmelblenden, die haben mir nicht gefallen, da sie wie Flügel abstehen. Ich habe die Kanten einfach mit einem Schrägband aus dem Stoff eingefasst.

Der Kragen sitzt perfekt ! Als nächstes möchte ich die Langarmversion aus einem etwas fliessenderem Stoff nähen.

Ich kann euch gar nicht mehr zu dem Schnitt erzählen … probiert ihn einfach aus !! Es liegen hier noch zwei Schnitte von Deer and Doe und warten auf ihre Fertigstellung. Ich hoffe, es wird doch langsam mal Frühling, damit ich wieder dünnere Kleider tragen kann.

Es treffen sich wieder alle beim Me made Mittwoch

Deschutes

Endlich bin ich dazu gekommen, mal wieder Fotos für den Blog zu machen. Den Anfang macht Deschutes, ein Pullover von Norah Gaughan aus der Brooklyn Tweed Fall 2015 Kollektion. Ich hatte einen alten Pullover wieder geribbelt, da ich ihn kaum getragen habe.

Das Garn ist Alta Moda Alpaca von Lana Grossa, das ich mit 5,0 er Nadeln verstrickt habe.

Da der Pulli schwarz ist, ist er echt schwer zu fotografieren. Ich hatte schon Mitte Januar Fotos gemacht, aber da konnte man vom Muster rein gar nichts erkennen. Also heute ein neuer Versuch …

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Mein Gemahl hat sich gerade beschwert, das die Bluse da so krumpelig drunter vor schaut … Ich habe ihm erklärt, das müsste so 😉

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Auf Ravelry gibt es noch ein paar mehr Fotos.

Habt noch einen schönen Sonntag !

Jeansrock von Schnittvision

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Ich arbeite ja noch immer meinen Stapel Ufos und daneben gegangene Teile ab. Es war eine Jeansculotte dabei, die sich allen Anpassungen konsequent verweigert hat. Zusätzlich hatte ich auch noch eine Reststück von dem dicken, aber weichen und sehr stretchigen Jeansstoff liegen. Auf der Suche nach einem geeigneten Schnitt für einen Bahnenrock, viel mir wieder ein, das ich den Jeansrock von Schnittvision in meinem Fundus hatte.

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Ein gerade geschnittener Bahnenrock ohne Bund mit interessanter Verschlusslösung. Laut Masstabelle, brauchte ich Grösse 44 … Ich habe mich heute mal neu vermessen. Seit Anfang des Jahres, nach leichter Ernährungsumstellung und täglichem Yoga (mein Nacken und meine Schultern sind arg strapaziert) haben sich meine Maße deutlich verändert. Keine Wunder, das ich natürlich anpassen musste. Das nächste mal also eine Größe kleiner 😉

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Es ist ein sehr schöner Schnitt mit für mich ungewohnter Länge. Was ich aber wirklich noch dafür brauche, ist ein Unterrock, der krabbeln verhindert. Ich füttere ja sonst jeden Rock, aber bei diesem habe ich wegen dem Verschluss gelassen.

Und jetzt mal kurz die Jacke aus … Muss jetzt schnell gehen, es ist echt kalt !!

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Hinten gibt es zwei verdeckte Schlitze. Wie immer, bei Schnittvision ist die Anleitung sehr kurz und hier auch etwas kryptisch. Also nichts für Anfänger, die ohne Anleitung verzweifeln. Ich finde das sehr schade, da ich die Schnitte wirklich mag. Ausserdem hoffe ich, das mehr Einzelschnitte folgen, da das System mit den CDs auf meinem Rechner (wie bei fast allen) nicht läuft.

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Ich habe bezogene Knöpfe gewählt, da ich natürlich mal wieder keine passenden in meinem grossen Fundus hatte. Das ist auch so eine Sache, die mich rasend macht !! Nie habe ich die passende Menge oder Farbe oder Beides …

Ich wünsche euch einen schönen Mittwoch . Später gucke ich dann auch beim Me Made Mittwoch vorbei 🙂

 

Topmodels können auch nicht sagen, ihnen wäre kalt …

war der Kommentar von meinem Gemahl, als die Innenfotos nichts geworden sind und ich mich beschwert habe, es wäre zu kalt um mit einem Blüschen nach draussen zu gehen.

Ich habe es dann doch gemacht und in Rekordzeit ein paar Fotos aufgenommen. Inzwischen wäre es selbst draussen dafür schon wieder zu dunkel.

Aber nun zum aktuellen Projekt. Ich habe die Titelbluse von der Fashion Style (Knipmode) 04/2016 genäht. Ich war vorher schon gewarnt, das diese komischen kleinen Flügelärmel nicht sitzen, sprich, der Armausschnitt zu groß ist. Nun gibt es allerdings auch eine Langarmversion in dem Heft und ich konnte also bequem einen kurzen Ärmel  zuschneiden. Der Stoff vom Vorderteil ist von einer völlig daneben gegangenen anderen Bluse und ist somit wenigstens teilweise gerettet.

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Auf der Puppe sah das erstmal ganz gut aus … aber die Anprobe hat dann die Schwächen des Schnittes ans Licht gebracht. Es ist nirgendwo im Schnitt oder der Anleitung genau vermerkt, bis wohin die Bindebänder angenäht werden sollen. Vom Mittelteil des Bindebandes ausgehend, habe ich bis kurz vor die vordere Mitte angenäht. Geht gar nicht, steht genauso doof ab, wie auf dem Modellbild. Auch im Nacken stand es unqualifiziert ab. Also alles wieder aufgetrennt, im Nacken schräg abgenäht, das Ganze gekürzt und 3 cm vor der vorderen Mitte neu angebracht. Nun fehlt dann aber ein Beleg für diese Zentimeter, also auch den gezeichnet und irgendwie dazwischen gefrickelt. Jetzt sitzt es so, wie es soll.

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Weggelassen habe ich die Taillenabnäher und dafür ist die ganze Bluse länger geworden. Was auch nicht wirklich sitzt, ist das Vorderteil. Es ist eindeutig zu gross. Das Rückenteil passt aber, das darf auf keinen Fall kleiner. Da muss ich bei dem Schnitt nochmal ran. Die Brustabnäher sitzen sehr tief, selbst für meine Verhältnisse. Bei mir geht es gerade so, aber ich muss sie sonst immer 2,5-3 cm tiefer setzen. Wer den Schnitt also auch noch nähen möchte, sollte das vorher gut ausmessen.

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Auf den Fotos kann man die Weite gut erkennen, obwohl der kalte Wind noch zusätzlich aufplustert 😉

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Wie man sehen kann, habe ich aus den Resten wieder ein Haarband gezaubert. Ich muss die rauswachsenden Haare irgendwie bändigen …

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Alles in allem, ist es ein schöner Schnitt, um auch noch Reste von Stoffen zu verarbeiten. Ich mache mich mal an eine weitere Variante, die zu meinem neuen Jeansrock passt. Den gibt es dann in den nächsten Tagen zu sehen 🙂

Habt ein schönes Wochenende !!

Liebe Grüße Eva