Paisley Jerseykleid

Ich liebe Jerseykleider für den Sommer. Leider ist meine Sammlung auf drei … äh, vier geschrumpft, da einige einfach aufgetragen waren. Da ich sonst immer erst anfange sie zu nähen, wenn es richtig heiss ist, dachte ich, ich mache es dieses Jahr anders 😉

Zwei sind fertig und heute kriegt ihr das Paisleykleid zu sehen. Genäht nach einem 70er Schnitt, Simplicity 5968, den ich 2012 schon einmal genäht habe.

Damals aus Romanit und deutlich gekürzt. Das Kleid habe ich nur ein paarmal getragen, es gefiel mir irgendwie nicht so gut. Aber der Schnitt sass gut und ich habe ihm eine zweite Chance gegeben. Allerdings ohne den Kragen, ich habe einen Stehbund drangebastelt. Und ohne Ärmel, die waren auch nicht mein Ding aus Jersey.

Ich musste natürlich wieder alles enger machen, der Schnitt ist für Webware gedacht. Ich sollte mir die Änderungen eigentlich gleich neu kopieren, da ich den Schnitt ganz sicher wieder nähen werde !!

Das schöne Muster vom Jersey, der hier übrigens seit längerem (ich schätze mindestens 3 Jahre) gelegen hat, nochmal ich Nahaufnahme .

Ich muss echt zuschlagen, wenn ich einen Jersey finde, der ein Muster hat, das mir gefällt … Kommt echt selten vor !

Habt einen schönes Wochenende 🙂

Liebe Grüße Eva

Culotte und ein Kimono Tee

 

Ich habe es tatsächlich geschafft, mir eine halbwegs gut sitzende Hose bzw. Culotte zu nähen !!! Bevor ich die Details beschreibe, zu Beweis die Rückansicht ..

Bei meiner Grottenhaltung mir vorgeschobenem Becken und dem Alter zufolge abgesenktem Gesäss, ist Hosen nähen eine absoluter Alptraum ! Ich habe immer, trotz Vertiefung der Schrittkurve Unmengen an Stoff unter dem Po über. Aber hier sieht das gut aus 🙂

Der Schnitt ist aus der Knipmode/Fashion Style 03/2016 . Natürlich musste ich die Schrittkurve und die hintere Mitte absenkenken, aber der dritte Anlauf hat gepasst. Das ist für mich echt gut. Geändert habe ich folgendes: die Originallänge sah bei mir absolut dämlich aus, einfach wie eine Hochwassermarlene , ging gar nicht. Ich habe dann einen 14 breiten Saum genäht und es zu Umschlägen nach oben geklappt und in den Seitennähten gesichert. Dann mag ich die überstehenden Bündchen gar nicht. Also ein einfaches Bündchen mit zwei Knöpfen. Mit den Hakenverschlüssen stehe ich irgendwie auf Kriegsfuss, die sehen immer blöd aus. Der Stoff ist irgendein sehr stretchiger Polyester Hosenstoff vom Stoffmarkt. Trägt sich toll, gibt aber sehr nach und ist ein Alptraum beim Bügeln. Aber ich habe es geschafft !!!

Dazu trage ich ein brandneues Kimono Tee von Maria Denmark

Simone von Anmasi`s Welt hatte sich eins genäht und ich fand den Jersey so schön. Sie hatte noch genug über und hat mir den Rest geschenkt … Küsschen !!!!

Darüber gibt es nicht viel zu berichten, Ich mag den Schnitt und er sitzt gut 🙂


Habt einen schönen Tag und guckt beim Me Made Mittwoch vorbei !!

 

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Jeansrock von Schnittvision

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Ich arbeite ja noch immer meinen Stapel Ufos und daneben gegangene Teile ab. Es war eine Jeansculotte dabei, die sich allen Anpassungen konsequent verweigert hat. Zusätzlich hatte ich auch noch eine Reststück von dem dicken, aber weichen und sehr stretchigen Jeansstoff liegen. Auf der Suche nach einem geeigneten Schnitt für einen Bahnenrock, viel mir wieder ein, das ich den Jeansrock von Schnittvision in meinem Fundus hatte.

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Ein gerade geschnittener Bahnenrock ohne Bund mit interessanter Verschlusslösung. Laut Masstabelle, brauchte ich Grösse 44 … Ich habe mich heute mal neu vermessen. Seit Anfang des Jahres, nach leichter Ernährungsumstellung und täglichem Yoga (mein Nacken und meine Schultern sind arg strapaziert) haben sich meine Maße deutlich verändert. Keine Wunder, das ich natürlich anpassen musste. Das nächste mal also eine Größe kleiner 😉

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Es ist ein sehr schöner Schnitt mit für mich ungewohnter Länge. Was ich aber wirklich noch dafür brauche, ist ein Unterrock, der krabbeln verhindert. Ich füttere ja sonst jeden Rock, aber bei diesem habe ich wegen dem Verschluss gelassen.

Und jetzt mal kurz die Jacke aus … Muss jetzt schnell gehen, es ist echt kalt !!

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Hinten gibt es zwei verdeckte Schlitze. Wie immer, bei Schnittvision ist die Anleitung sehr kurz und hier auch etwas kryptisch. Also nichts für Anfänger, die ohne Anleitung verzweifeln. Ich finde das sehr schade, da ich die Schnitte wirklich mag. Ausserdem hoffe ich, das mehr Einzelschnitte folgen, da das System mit den CDs auf meinem Rechner (wie bei fast allen) nicht läuft.

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Ich habe bezogene Knöpfe gewählt, da ich natürlich mal wieder keine passenden in meinem grossen Fundus hatte. Das ist auch so eine Sache, die mich rasend macht !! Nie habe ich die passende Menge oder Farbe oder Beides …

Ich wünsche euch einen schönen Mittwoch . Später gucke ich dann auch beim Me Made Mittwoch vorbei 🙂

 

Topmodels können auch nicht sagen, ihnen wäre kalt …

war der Kommentar von meinem Gemahl, als die Innenfotos nichts geworden sind und ich mich beschwert habe, es wäre zu kalt um mit einem Blüschen nach draussen zu gehen.

Ich habe es dann doch gemacht und in Rekordzeit ein paar Fotos aufgenommen. Inzwischen wäre es selbst draussen dafür schon wieder zu dunkel.

Aber nun zum aktuellen Projekt. Ich habe die Titelbluse von der Fashion Style (Knipmode) 04/2016 genäht. Ich war vorher schon gewarnt, das diese komischen kleinen Flügelärmel nicht sitzen, sprich, der Armausschnitt zu groß ist. Nun gibt es allerdings auch eine Langarmversion in dem Heft und ich konnte also bequem einen kurzen Ärmel  zuschneiden. Der Stoff vom Vorderteil ist von einer völlig daneben gegangenen anderen Bluse und ist somit wenigstens teilweise gerettet.

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Auf der Puppe sah das erstmal ganz gut aus … aber die Anprobe hat dann die Schwächen des Schnittes ans Licht gebracht. Es ist nirgendwo im Schnitt oder der Anleitung genau vermerkt, bis wohin die Bindebänder angenäht werden sollen. Vom Mittelteil des Bindebandes ausgehend, habe ich bis kurz vor die vordere Mitte angenäht. Geht gar nicht, steht genauso doof ab, wie auf dem Modellbild. Auch im Nacken stand es unqualifiziert ab. Also alles wieder aufgetrennt, im Nacken schräg abgenäht, das Ganze gekürzt und 3 cm vor der vorderen Mitte neu angebracht. Nun fehlt dann aber ein Beleg für diese Zentimeter, also auch den gezeichnet und irgendwie dazwischen gefrickelt. Jetzt sitzt es so, wie es soll.

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Weggelassen habe ich die Taillenabnäher und dafür ist die ganze Bluse länger geworden. Was auch nicht wirklich sitzt, ist das Vorderteil. Es ist eindeutig zu gross. Das Rückenteil passt aber, das darf auf keinen Fall kleiner. Da muss ich bei dem Schnitt nochmal ran. Die Brustabnäher sitzen sehr tief, selbst für meine Verhältnisse. Bei mir geht es gerade so, aber ich muss sie sonst immer 2,5-3 cm tiefer setzen. Wer den Schnitt also auch noch nähen möchte, sollte das vorher gut ausmessen.

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Auf den Fotos kann man die Weite gut erkennen, obwohl der kalte Wind noch zusätzlich aufplustert 😉

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Wie man sehen kann, habe ich aus den Resten wieder ein Haarband gezaubert. Ich muss die rauswachsenden Haare irgendwie bändigen …

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Alles in allem, ist es ein schöner Schnitt, um auch noch Reste von Stoffen zu verarbeiten. Ich mache mich mal an eine weitere Variante, die zu meinem neuen Jeansrock passt. Den gibt es dann in den nächsten Tagen zu sehen 🙂

Habt ein schönes Wochenende !!

Liebe Grüße Eva

 

 

 

Rückblick auf 2016 und Ausblick auf 2017

Ein wenig prosaiascher Titel, aber wie soll ich es sonst nennen ? 🙂

Erstmal wünsche ich euch allen ein frohes neues Jahr !!!

Fangen wir mit dem Rückblick an. Im Januar habe ich gar nicht genäht, da wir wir ja eine Grossbaustelle im Haus hatten. Wir freuen uns noch immer jeden Tag über unseren schönen Holzboden, aber so eine Aktion muss ich nicht mehr haben.

Das Nähjahr hat also erst im Februar begonnen. Als erstes habe ich den orangen Rock und ein kariertes Shirt genäht. Beides liegt inzwischen wegen Passformmängeln in meiner zu Ändern Kiste …

Dann kam das Sixties Top … äh …ja … einer meiner guten Vorsätze muss umgesetzt werden, damit ich ich wieder richtig reinpasse

Jetzt sind wir schon im Juli, die Ausbeute bis dahin war echt mager. Unmengen von vergeigten Hosen und einigen Blusen liegen in dieser Zeit. Dann die Burdabluse, die ziehe ich immer noch gerne an. Die Länge ist toll, aber auch hier könnten es für die optimale Passform inzwischen ein paar Kilo weniger sein.

Die Schlagzahl erhöht sich langsam … Auch noch im Juli eins meiner absoluten Lieblingsshirts. Nach diesem Schnitt werden noch einige folgen, ist glaube ich ich mein am meisten getragenes Stück aus 2016.

Im August war wieder Flaute, aber dann kommen zwei grossartige Kleider … allerdings auch hier … ein paar Kilo …. blablabla

Himmel, ich habe gestern noch geschrieben das ich die Haare wachsen lassen will. Aber wenn ich mir diese Fotos so angucke, war das der beste Haarschnitt, den ich in den letzten Jahren hatte.

Das Wickelkleid ist auch noch im September entstanden.

Im Oktober gab es das erste Raven Kleid.

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Weiter geht es mit dem Linden Sweatshirt, einem Wickelkleid von Style Arc, einem Ottobre Shirt, Raven Nummer 2, Inari Dress, zwei Pullovern, meinem absoluten Highlight dem Cape und als letztes das Liberty Hemd

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Die Ausbeute war also im Jahresendspurt gar nicht so schlecht 😉

Aber kommen wir zu den Plänen für 2017.

Ich will weiter versuchen hauptsächlich mit vorhandenen Stoffen zu nähen. Das klappt wahrscheinlich nicht immer, da die Versuchung oft einfach zu groß ist, aber ein Anfang ist gemacht. Ausserdem will ich meine Riesenschnittmustersammlung verkleinern. Zuviel Möglichkeiten bremsen mich eher aus. Ich habe das bei vielen Schnitten schon im letzten Jahr gemacht und nicht alles, was mir auf den ersten Blick gefallen hat, auch sofort gekauft. Ein Beispiel sind die Schnitte der aktuellen Named Kollektion. Von den meisten Modellen habe ich bis jetzt kaum schöne Versionen im Netz gesehen, die mich zum nachnähen animieren würden. Aber die Geschmäcker sind ja verschieden 😉

Drei von meinen 60er/70er Schnitten stehen ganz oben auf meinem Nähplan . Vor allem die Hose und die Jacke möchte ich in nächster Zeit angehen. Kann ich mir auch gut als Anzug zusammen vorstellenP1000290-tile.jpg

Meine Schwägerin hatte noch die Burda international Hefte von 1995 und 1996. Ich habe früher gerne daraus genäht und hatte alle Hefte von 1988-1996 (wurde dann leider eingestellt) . Ich hatte dann eine Phase von ca. 10 Jahren, in der ich gar nicht mehr genäht habe und alle Hefte bis auf eins entsorgt …

Es sind sehr schöne Schnitte mit einer deutlich besseren Passform als die „normalen“ Burdas. Hier drei Beispiele die ich mir schon mal rausgesucht habe als Kanditaten

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Ja, was steht noch auf meiner Liste … Moss Skirt, Toasted Sweater und  Yuzu Coat liegen schon bereit und wollen genäht werden. Ich bin gespannt, was mir noch so alles in den Sinn kommt und was letztenden Endes wirklich bis Ende 2017 genäht wird.

Als „gute“ Vorsätze für das neue Jahr habe ich mir einiges vorgenommen. Stoffe hatte ich schon weiter oben erwähnt. Viele Original 60er/70er Stoffe habe ich aussortiert, da ich das Material einfach nicht mehr gut tragen kann … ich schwitze mich tot. Meine Wollberge habe ich schon vor ein paar Wochen durchgesehen und einiges entsorgt und vieles wieder aufgeribbelt. ich arbeite mich gerade, nach einem jahr fast gar stricken, durch meine angefangenen Teile und versuche wirklich immer erst einen zu beenden, bevor ich das nächste Projekt weiter arbeite.

Ansonsten das übliche … Ernährung weiter umstellen, Sport, sprich Yoga machen, mehr lesen, weniger im Netz  rumhängen (Hüstel … Damit meine ich weniger das Bloggen und gucken was ihr so gemacht habt, sondern mehr irgendwelche Stoff und Schnittrecherchen, die unglaublich viel Zeit fressen) und natürlich weiter viel tanzen gehen und Freunde treffen 🙂

Lasst das neue Jahr langsam angehen 😉

Liebe Grüße

Eva

 

 

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Eins habe ich noch in 2016 …

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Ein Hemd aus einem traumhaften Liberty Stoff. Dieses Teil war eine schwere Geburt und könnte nochmal nachgearbeitet werden, da die Passform nicht optimal ist, aber ich habe keinen Nerv mehr.

Angefangen habe ich mit dem Schnitt von diesem Hemdblusenkleid Modell 110 aus der Burda 03/2015. Was rauskam, war durch die enorme Rückenweite ein Zelt. Ausserdem war mir als Kleid das wilde Muster einfach zuviel. Also alles wieder aufgetrennt und den Schnitt abgeändert. Die Rückenweite rausgenommen und in das Vorderteil Abnäher eingefügt. Ich nähe keine Blusen mehr ohne Brustabnäher, da die Vorderteile sonst immer hochgezogen aussehen, hat einfach keinen Sinn.

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Seitlich habe ich runde Schlitze eingebaut und den Saum mit einem Beleg versehen. Wie man sehen kann, ist das hemd immer noch sehr leger. Ich habe eine Grösse 44 genäht, da bei den letzten Blusenschnitten die 42 immer etwas knapp war. Hier hätte ich locker die 42, wenn nicht sogar die 40 nehmen können.

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Die Schultern sind auch leicht zu weit, aber der Ärmel sitzt gar nicht so schlecht. Was mich allerdings davon abbringt, den Schnitt noch einmal zu nähen, ist der Kragen. Er ist viel zu weit, sieht man auf den Fotos nicht so doll, aber bei der Triangle Bluse aus der Ottobre sitzt eine ähnliche Kragenform bei mir deutlich besser. Den Schnitt werde ich mir mal wieder rauskramen und als Basis für das nächste Blusenprojekt nehmen.

Wie man sieht, hat der Reststoff noch für ein Haarband gereicht. Ich versuche mal wieder, meine Haare wachsen zu lassen und muss meinen rauswachsenden Pony irgendwie bändigen. Mein Mann lacht mich schon aus und meint das klappt sowieso nicht ….

DIESMAL WIRD DAS WAS  !!! 🙂 🙂

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Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch und wir sehen uns 2017 (also morgen) bei meinem Jahresrückblick 🙂

CAPE !!!!

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Als ich dieses Cape in der Dezember Burda 2016 gesehen habe, wusste ich sorfort, das muss ich haben ! Es folgte die Suche nach einem geeigneten Stoff und ich bin im Netz nicht fündig geworden. Im November war ich auf dem Stoffmarkt in Hannover und bei einem meiner Lieblingsstände, der auch immer in Osnabrück zu finden ist, war ich schwer begeistert von diesem Stoff. Nur der Preis von 30 Euro den Meter liess mich doch erstmal schlucken, das Cape braucht 3,20 Meter … Ich war allerdings noch auf dem letzten Drücker kurz vor Schluss auf dem Stoffmarkt, es war saukalt, nix mehr los und eigentlich warteten alle nur darauf, das endlich Feierabend ist. Schlussendlich habe ich für für 3,20 Meter dann 70 Euro gezahlt und bin glücklich mit meiner Beute nach Hause.

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Bei dem Grundschnitt habe ich nichts geändert. Allerdings ist der Schnitt ohne Futter gedacht. Ich habe es komplett mit einem Mantelfutter und die Kapuze mit einem traumhaft weichen schwarzen Kunstfell gefüttert. Bei der Verarbeitung von dem Kunstfell dachte ich allerdings, das ich ersticke. Das ganze Nähzimmer war nach dem Zuschnitt mit den Fasern bedeckt. Genäht habe ich dann mit dem Staubsauger im Anschlag 😉

Die Passe im Muster drauf zu kriegen hat mich auch etwas Nerven gekostet und meine Maschine kam auch an ihre Grenzen. Drei Nähmaschinennadeln sind drauf gegangen.

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Aber es ist fertig und ich liebe es !!!! Wenn es richtig kalt wird, muss allerdings ein dicker Pulli drunter.

Jetzt gibt es noch ein paar Fotos 🙂

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So, jetzt ist aber gut 😀

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Es leuchtet ….

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Wie schon letzte Woche, gibt es wieder einen Pullover. Diesmal ein Experiment mit einem Wollstoff, den mir Frau Burow geschenkt hat (Küsschen 🙂 ) Ich war mir lange unsicher, was ich daraus zaubern soll, da der Stoff wirklich sehr leuchtet, aber die Farben sind ein Traum. Er ist sehr weich und trägt sich toll auf der Haut.

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Ich habe dann ein Experiment gewagt und bin mit diesem Schnitt aus der Burda 01/2016 gestartet. Zugeschnitten schon in der Größe 36 anstatt 42/44 die ich eigentlich habe. Das Ergebnis endete in ein einem Lachanfall. Das mag natürlich auch an dem dicken Stoff liegen, aber ich hatte mir ein Zelt genäht. Allerdings war ich so schlau, erstmal nur alles zusammen zu heften.

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Ich habe diverse Änderungen an dem Schnitt vorgenommen, unter anderem 14 cm Weite aus dem Rückenteil und 10 cm Weite aus dem Vorderteil rausgenommen. Das Ganze deutlich kürzer gemacht, den Ausschnitt verändert … Hat also mit dem Originalschnitt nur noch sehr entfernt was zu tun.

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Sieht zur schwarzen Jeans auch gut aus 🙂 Bei der nächsten Version werde ich das Rückenteil evtl. nicht ganz so weit runter ziehen und die Ärmel einen Hauch weiter machen.

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Hier kann man die Grundform gut sehen. Das Vorderteil ist schmaler und die Seitennähte sind leicht nach vorne gezogen.Ist auf jeden Fall ein sehr gemütliches Teil geworden.

Habt alle eine schöne Restvorweihnachtszeit 🙂

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Verlinkt mit dem Me Made Mittwoch

Es ist kalt ….

und ich brauche Pullover ! Und zwar etwas längere und legere Teile zu Jeans.

Auf der Suche nach einem passenden Schnitt, bin ich bei der Strickjacke aus der aktuellen Ottobre Woman 05/2016 hängen geblieben und dachte mir, das geht auch gut als Pullover. Den Saum habe ich um 8 cm verlängert und abgerundet. Der seltsame Stehkragen sass überhaupt nicht und der Ausschnitt war vorne und hinten gleich, was mir nicht gefallen hat. Also vorne den Ausschnitt vertieft und ein Bündchen eingenäht.

Genäht aus einem Wollboucle der leicht dehnbar ist. Leider ist er doch ein bisschen kratzig und ich kann ihn nur mit einem T-Shirt drunter tragen. Aber der Schnitt gefällt mir 🙂

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Ich mache mich dann mal genau so angezogen auf den Weg zur Arbeit. Habt einen schönen Tag !

Ich reihe mich dann mal beim Me Made Mittwoch ein der heute von Wiebke angeführt wird 🙂

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Inari Dress …. Tunic

Nachdem ich lange um die Schnitte von Namedclothing rumgeschlichen bin und mir besonders das Inari Tee Dress im Netz sehr positiv aufgefallen ist, haben mich die Versionen von Charlie auf ihrem Blog Noble & Daughter überzeugt. Wie zum Beispiel diese und vor allem diese Version. Überhaupt mag ich den Blog sehr gerne !

Ich hatte hier noch einen tollen Strickjaquard liegen, den mir Ingrid (Couturette) geschenkt hat. Nochmal vielen lieben Dank dafür. Das Teil wird ein Dauerbrenner bei mir im Schrank und der Stoff trägt sich toll 🙂

Zugeschnitten in der Größe 16, die ich lt. Masstabelle brauchen sollte. Das war dann doch etwas sehr weit. Die Schulterbreite passte allerdings gut. Den Rest habe ich auf Größe 12 verkleinert. Da ich es als Tunika tragen wollte, habe ich den Schnitt um 12 cm gekürzt.

Und hier jetzt an der Frau 🙂 Ich bin extra raus, weil ich drinnen mit unserer alten Kamera keine vernünftigen Bilder bei dem Lichtmangel hinkriege. Es war doch etwas kalt, wie man auf den Fotos sehen kann 😉

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Euch noch einen schönen Sonntag 🙂

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