Jeansrock von Schnittvision

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Ich arbeite ja noch immer meinen Stapel Ufos und daneben gegangene Teile ab. Es war eine Jeansculotte dabei, die sich allen Anpassungen konsequent verweigert hat. Zusätzlich hatte ich auch noch eine Reststück von dem dicken, aber weichen und sehr stretchigen Jeansstoff liegen. Auf der Suche nach einem geeigneten Schnitt für einen Bahnenrock, viel mir wieder ein, das ich den Jeansrock von Schnittvision in meinem Fundus hatte.

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Ein gerade geschnittener Bahnenrock ohne Bund mit interessanter Verschlusslösung. Laut Masstabelle, brauchte ich Grösse 44 … Ich habe mich heute mal neu vermessen. Seit Anfang des Jahres, nach leichter Ernährungsumstellung und täglichem Yoga (mein Nacken und meine Schultern sind arg strapaziert) haben sich meine Maße deutlich verändert. Keine Wunder, das ich natürlich anpassen musste. Das nächste mal also eine Größe kleiner 😉

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Es ist ein sehr schöner Schnitt mit für mich ungewohnter Länge. Was ich aber wirklich noch dafür brauche, ist ein Unterrock, der krabbeln verhindert. Ich füttere ja sonst jeden Rock, aber bei diesem habe ich wegen dem Verschluss gelassen.

Und jetzt mal kurz die Jacke aus … Muss jetzt schnell gehen, es ist echt kalt !!

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Hinten gibt es zwei verdeckte Schlitze. Wie immer, bei Schnittvision ist die Anleitung sehr kurz und hier auch etwas kryptisch. Also nichts für Anfänger, die ohne Anleitung verzweifeln. Ich finde das sehr schade, da ich die Schnitte wirklich mag. Ausserdem hoffe ich, das mehr Einzelschnitte folgen, da das System mit den CDs auf meinem Rechner (wie bei fast allen) nicht läuft.

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Ich habe bezogene Knöpfe gewählt, da ich natürlich mal wieder keine passenden in meinem grossen Fundus hatte. Das ist auch so eine Sache, die mich rasend macht !! Nie habe ich die passende Menge oder Farbe oder Beides …

Ich wünsche euch einen schönen Mittwoch . Später gucke ich dann auch beim Me Made Mittwoch vorbei 🙂

 

Topmodels können auch nicht sagen, ihnen wäre kalt …

war der Kommentar von meinem Gemahl, als die Innenfotos nichts geworden sind und ich mich beschwert habe, es wäre zu kalt um mit einem Blüschen nach draussen zu gehen.

Ich habe es dann doch gemacht und in Rekordzeit ein paar Fotos aufgenommen. Inzwischen wäre es selbst draussen dafür schon wieder zu dunkel.

Aber nun zum aktuellen Projekt. Ich habe die Titelbluse von der Fashion Style (Knipmode) 04/2016 genäht. Ich war vorher schon gewarnt, das diese komischen kleinen Flügelärmel nicht sitzen, sprich, der Armausschnitt zu groß ist. Nun gibt es allerdings auch eine Langarmversion in dem Heft und ich konnte also bequem einen kurzen Ärmel  zuschneiden. Der Stoff vom Vorderteil ist von einer völlig daneben gegangenen anderen Bluse und ist somit wenigstens teilweise gerettet.

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Auf der Puppe sah das erstmal ganz gut aus … aber die Anprobe hat dann die Schwächen des Schnittes ans Licht gebracht. Es ist nirgendwo im Schnitt oder der Anleitung genau vermerkt, bis wohin die Bindebänder angenäht werden sollen. Vom Mittelteil des Bindebandes ausgehend, habe ich bis kurz vor die vordere Mitte angenäht. Geht gar nicht, steht genauso doof ab, wie auf dem Modellbild. Auch im Nacken stand es unqualifiziert ab. Also alles wieder aufgetrennt, im Nacken schräg abgenäht, das Ganze gekürzt und 3 cm vor der vorderen Mitte neu angebracht. Nun fehlt dann aber ein Beleg für diese Zentimeter, also auch den gezeichnet und irgendwie dazwischen gefrickelt. Jetzt sitzt es so, wie es soll.

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Weggelassen habe ich die Taillenabnäher und dafür ist die ganze Bluse länger geworden. Was auch nicht wirklich sitzt, ist das Vorderteil. Es ist eindeutig zu gross. Das Rückenteil passt aber, das darf auf keinen Fall kleiner. Da muss ich bei dem Schnitt nochmal ran. Die Brustabnäher sitzen sehr tief, selbst für meine Verhältnisse. Bei mir geht es gerade so, aber ich muss sie sonst immer 2,5-3 cm tiefer setzen. Wer den Schnitt also auch noch nähen möchte, sollte das vorher gut ausmessen.

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Auf den Fotos kann man die Weite gut erkennen, obwohl der kalte Wind noch zusätzlich aufplustert 😉

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Wie man sehen kann, habe ich aus den Resten wieder ein Haarband gezaubert. Ich muss die rauswachsenden Haare irgendwie bändigen …

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Alles in allem, ist es ein schöner Schnitt, um auch noch Reste von Stoffen zu verarbeiten. Ich mache mich mal an eine weitere Variante, die zu meinem neuen Jeansrock passt. Den gibt es dann in den nächsten Tagen zu sehen 🙂

Habt ein schönes Wochenende !!

Liebe Grüße Eva

 

 

 

Rückblick auf 2016 und Ausblick auf 2017

Ein wenig prosaiascher Titel, aber wie soll ich es sonst nennen ? 🙂

Erstmal wünsche ich euch allen ein frohes neues Jahr !!!

Fangen wir mit dem Rückblick an. Im Januar habe ich gar nicht genäht, da wir wir ja eine Grossbaustelle im Haus hatten. Wir freuen uns noch immer jeden Tag über unseren schönen Holzboden, aber so eine Aktion muss ich nicht mehr haben.

Das Nähjahr hat also erst im Februar begonnen. Als erstes habe ich den orangen Rock und ein kariertes Shirt genäht. Beides liegt inzwischen wegen Passformmängeln in meiner zu Ändern Kiste …

Dann kam das Sixties Top … äh …ja … einer meiner guten Vorsätze muss umgesetzt werden, damit ich ich wieder richtig reinpasse

Jetzt sind wir schon im Juli, die Ausbeute bis dahin war echt mager. Unmengen von vergeigten Hosen und einigen Blusen liegen in dieser Zeit. Dann die Burdabluse, die ziehe ich immer noch gerne an. Die Länge ist toll, aber auch hier könnten es für die optimale Passform inzwischen ein paar Kilo weniger sein.

Die Schlagzahl erhöht sich langsam … Auch noch im Juli eins meiner absoluten Lieblingsshirts. Nach diesem Schnitt werden noch einige folgen, ist glaube ich ich mein am meisten getragenes Stück aus 2016.

Im August war wieder Flaute, aber dann kommen zwei grossartige Kleider … allerdings auch hier … ein paar Kilo …. blablabla

Himmel, ich habe gestern noch geschrieben das ich die Haare wachsen lassen will. Aber wenn ich mir diese Fotos so angucke, war das der beste Haarschnitt, den ich in den letzten Jahren hatte.

Das Wickelkleid ist auch noch im September entstanden.

Im Oktober gab es das erste Raven Kleid.

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Weiter geht es mit dem Linden Sweatshirt, einem Wickelkleid von Style Arc, einem Ottobre Shirt, Raven Nummer 2, Inari Dress, zwei Pullovern, meinem absoluten Highlight dem Cape und als letztes das Liberty Hemd

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Die Ausbeute war also im Jahresendspurt gar nicht so schlecht 😉

Aber kommen wir zu den Plänen für 2017.

Ich will weiter versuchen hauptsächlich mit vorhandenen Stoffen zu nähen. Das klappt wahrscheinlich nicht immer, da die Versuchung oft einfach zu groß ist, aber ein Anfang ist gemacht. Ausserdem will ich meine Riesenschnittmustersammlung verkleinern. Zuviel Möglichkeiten bremsen mich eher aus. Ich habe das bei vielen Schnitten schon im letzten Jahr gemacht und nicht alles, was mir auf den ersten Blick gefallen hat, auch sofort gekauft. Ein Beispiel sind die Schnitte der aktuellen Named Kollektion. Von den meisten Modellen habe ich bis jetzt kaum schöne Versionen im Netz gesehen, die mich zum nachnähen animieren würden. Aber die Geschmäcker sind ja verschieden 😉

Drei von meinen 60er/70er Schnitten stehen ganz oben auf meinem Nähplan . Vor allem die Hose und die Jacke möchte ich in nächster Zeit angehen. Kann ich mir auch gut als Anzug zusammen vorstellenP1000290-tile.jpg

Meine Schwägerin hatte noch die Burda international Hefte von 1995 und 1996. Ich habe früher gerne daraus genäht und hatte alle Hefte von 1988-1996 (wurde dann leider eingestellt) . Ich hatte dann eine Phase von ca. 10 Jahren, in der ich gar nicht mehr genäht habe und alle Hefte bis auf eins entsorgt …

Es sind sehr schöne Schnitte mit einer deutlich besseren Passform als die „normalen“ Burdas. Hier drei Beispiele die ich mir schon mal rausgesucht habe als Kanditaten

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Ja, was steht noch auf meiner Liste … Moss Skirt, Toasted Sweater und  Yuzu Coat liegen schon bereit und wollen genäht werden. Ich bin gespannt, was mir noch so alles in den Sinn kommt und was letztenden Endes wirklich bis Ende 2017 genäht wird.

Als „gute“ Vorsätze für das neue Jahr habe ich mir einiges vorgenommen. Stoffe hatte ich schon weiter oben erwähnt. Viele Original 60er/70er Stoffe habe ich aussortiert, da ich das Material einfach nicht mehr gut tragen kann … ich schwitze mich tot. Meine Wollberge habe ich schon vor ein paar Wochen durchgesehen und einiges entsorgt und vieles wieder aufgeribbelt. ich arbeite mich gerade, nach einem jahr fast gar stricken, durch meine angefangenen Teile und versuche wirklich immer erst einen zu beenden, bevor ich das nächste Projekt weiter arbeite.

Ansonsten das übliche … Ernährung weiter umstellen, Sport, sprich Yoga machen, mehr lesen, weniger im Netz  rumhängen (Hüstel … Damit meine ich weniger das Bloggen und gucken was ihr so gemacht habt, sondern mehr irgendwelche Stoff und Schnittrecherchen, die unglaublich viel Zeit fressen) und natürlich weiter viel tanzen gehen und Freunde treffen 🙂

Lasst das neue Jahr langsam angehen 😉

Liebe Grüße

Eva

 

 

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