Eins habe ich noch in 2016 …

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Ein Hemd aus einem traumhaften Liberty Stoff. Dieses Teil war eine schwere Geburt und könnte nochmal nachgearbeitet werden, da die Passform nicht optimal ist, aber ich habe keinen Nerv mehr.

Angefangen habe ich mit dem Schnitt von diesem Hemdblusenkleid Modell 110 aus der Burda 03/2015. Was rauskam, war durch die enorme Rückenweite ein Zelt. Ausserdem war mir als Kleid das wilde Muster einfach zuviel. Also alles wieder aufgetrennt und den Schnitt abgeändert. Die Rückenweite rausgenommen und in das Vorderteil Abnäher eingefügt. Ich nähe keine Blusen mehr ohne Brustabnäher, da die Vorderteile sonst immer hochgezogen aussehen, hat einfach keinen Sinn.

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Seitlich habe ich runde Schlitze eingebaut und den Saum mit einem Beleg versehen. Wie man sehen kann, ist das hemd immer noch sehr leger. Ich habe eine Grösse 44 genäht, da bei den letzten Blusenschnitten die 42 immer etwas knapp war. Hier hätte ich locker die 42, wenn nicht sogar die 40 nehmen können.

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Die Schultern sind auch leicht zu weit, aber der Ärmel sitzt gar nicht so schlecht. Was mich allerdings davon abbringt, den Schnitt noch einmal zu nähen, ist der Kragen. Er ist viel zu weit, sieht man auf den Fotos nicht so doll, aber bei der Triangle Bluse aus der Ottobre sitzt eine ähnliche Kragenform bei mir deutlich besser. Den Schnitt werde ich mir mal wieder rauskramen und als Basis für das nächste Blusenprojekt nehmen.

Wie man sieht, hat der Reststoff noch für ein Haarband gereicht. Ich versuche mal wieder, meine Haare wachsen zu lassen und muss meinen rauswachsenden Pony irgendwie bändigen. Mein Mann lacht mich schon aus und meint das klappt sowieso nicht ….

DIESMAL WIRD DAS WAS  !!! 🙂 🙂

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Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch und wir sehen uns 2017 (also morgen) bei meinem Jahresrückblick 🙂

CAPE !!!!

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Als ich dieses Cape in der Dezember Burda 2016 gesehen habe, wusste ich sorfort, das muss ich haben ! Es folgte die Suche nach einem geeigneten Stoff und ich bin im Netz nicht fündig geworden. Im November war ich auf dem Stoffmarkt in Hannover und bei einem meiner Lieblingsstände, der auch immer in Osnabrück zu finden ist, war ich schwer begeistert von diesem Stoff. Nur der Preis von 30 Euro den Meter liess mich doch erstmal schlucken, das Cape braucht 3,20 Meter … Ich war allerdings noch auf dem letzten Drücker kurz vor Schluss auf dem Stoffmarkt, es war saukalt, nix mehr los und eigentlich warteten alle nur darauf, das endlich Feierabend ist. Schlussendlich habe ich für für 3,20 Meter dann 70 Euro gezahlt und bin glücklich mit meiner Beute nach Hause.

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Bei dem Grundschnitt habe ich nichts geändert. Allerdings ist der Schnitt ohne Futter gedacht. Ich habe es komplett mit einem Mantelfutter und die Kapuze mit einem traumhaft weichen schwarzen Kunstfell gefüttert. Bei der Verarbeitung von dem Kunstfell dachte ich allerdings, das ich ersticke. Das ganze Nähzimmer war nach dem Zuschnitt mit den Fasern bedeckt. Genäht habe ich dann mit dem Staubsauger im Anschlag 😉

Die Passe im Muster drauf zu kriegen hat mich auch etwas Nerven gekostet und meine Maschine kam auch an ihre Grenzen. Drei Nähmaschinennadeln sind drauf gegangen.

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Aber es ist fertig und ich liebe es !!!! Wenn es richtig kalt wird, muss allerdings ein dicker Pulli drunter.

Jetzt gibt es noch ein paar Fotos 🙂

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So, jetzt ist aber gut 😀

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Es leuchtet ….

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Wie schon letzte Woche, gibt es wieder einen Pullover. Diesmal ein Experiment mit einem Wollstoff, den mir Frau Burow geschenkt hat (Küsschen 🙂 ) Ich war mir lange unsicher, was ich daraus zaubern soll, da der Stoff wirklich sehr leuchtet, aber die Farben sind ein Traum. Er ist sehr weich und trägt sich toll auf der Haut.

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Ich habe dann ein Experiment gewagt und bin mit diesem Schnitt aus der Burda 01/2016 gestartet. Zugeschnitten schon in der Größe 36 anstatt 42/44 die ich eigentlich habe. Das Ergebnis endete in ein einem Lachanfall. Das mag natürlich auch an dem dicken Stoff liegen, aber ich hatte mir ein Zelt genäht. Allerdings war ich so schlau, erstmal nur alles zusammen zu heften.

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Ich habe diverse Änderungen an dem Schnitt vorgenommen, unter anderem 14 cm Weite aus dem Rückenteil und 10 cm Weite aus dem Vorderteil rausgenommen. Das Ganze deutlich kürzer gemacht, den Ausschnitt verändert … Hat also mit dem Originalschnitt nur noch sehr entfernt was zu tun.

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Sieht zur schwarzen Jeans auch gut aus 🙂 Bei der nächsten Version werde ich das Rückenteil evtl. nicht ganz so weit runter ziehen und die Ärmel einen Hauch weiter machen.

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Hier kann man die Grundform gut sehen. Das Vorderteil ist schmaler und die Seitennähte sind leicht nach vorne gezogen.Ist auf jeden Fall ein sehr gemütliches Teil geworden.

Habt alle eine schöne Restvorweihnachtszeit 🙂

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Verlinkt mit dem Me Made Mittwoch

Es ist kalt ….

und ich brauche Pullover ! Und zwar etwas längere und legere Teile zu Jeans.

Auf der Suche nach einem passenden Schnitt, bin ich bei der Strickjacke aus der aktuellen Ottobre Woman 05/2016 hängen geblieben und dachte mir, das geht auch gut als Pullover. Den Saum habe ich um 8 cm verlängert und abgerundet. Der seltsame Stehkragen sass überhaupt nicht und der Ausschnitt war vorne und hinten gleich, was mir nicht gefallen hat. Also vorne den Ausschnitt vertieft und ein Bündchen eingenäht.

Genäht aus einem Wollboucle der leicht dehnbar ist. Leider ist er doch ein bisschen kratzig und ich kann ihn nur mit einem T-Shirt drunter tragen. Aber der Schnitt gefällt mir 🙂

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Ich mache mich dann mal genau so angezogen auf den Weg zur Arbeit. Habt einen schönen Tag !

Ich reihe mich dann mal beim Me Made Mittwoch ein der heute von Wiebke angeführt wird 🙂

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Inari Dress …. Tunic

Nachdem ich lange um die Schnitte von Namedclothing rumgeschlichen bin und mir besonders das Inari Tee Dress im Netz sehr positiv aufgefallen ist, haben mich die Versionen von Charlie auf ihrem Blog Noble & Daughter überzeugt. Wie zum Beispiel diese und vor allem diese Version. Überhaupt mag ich den Blog sehr gerne !

Ich hatte hier noch einen tollen Strickjaquard liegen, den mir Ingrid (Couturette) geschenkt hat. Nochmal vielen lieben Dank dafür. Das Teil wird ein Dauerbrenner bei mir im Schrank und der Stoff trägt sich toll 🙂

Zugeschnitten in der Größe 16, die ich lt. Masstabelle brauchen sollte. Das war dann doch etwas sehr weit. Die Schulterbreite passte allerdings gut. Den Rest habe ich auf Größe 12 verkleinert. Da ich es als Tunika tragen wollte, habe ich den Schnitt um 12 cm gekürzt.

Und hier jetzt an der Frau 🙂 Ich bin extra raus, weil ich drinnen mit unserer alten Kamera keine vernünftigen Bilder bei dem Lichtmangel hinkriege. Es war doch etwas kalt, wie man auf den Fotos sehen kann 😉

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Euch noch einen schönen Sonntag 🙂

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