60s Jerseytunika

Die Jerseytunika habe ich schon vor ein paar Wochen genäht nach einem 60er Burdaschnitt 70128.

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Ich hatte schon mal eine Version aus einem festeren Stoff versucht, aber der war dann doch etwas zu eng. Aus Jersey ist jetzt eine wirklich schöne Version entstanden. Den Jersey habe ich auf dem Flohmarkt für 2 Euro ergattert, bei dem Muster konnte ich nicht vorbei gehen 😉 Aber seht selbst …

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Zu dem Schnitt kann ich gar nicht viel sagen, ausser das ich ihn für mich perfekt finde und ganz sicher einige Varianten folgen werden.

Ich wünsche Euch einen guten Start in den Tag !

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Es ist nicht so …

das ich nicht nähen würde, aber bis jetzt ist 2016 nicht mein Nähjahr. Das liegt vielleicht auch ein bisschen an meiner Perfektionssucht, was den Sitz von Kleidungsstücken angeht. In meinem Freundes und Familienkreis fangen alle schon an sich ein bisschen lustig zu machen…. Dazu kommen figürliche Veränderungen, die nicht ausbleiben, wenn man so langsam in Richtung 50 wandert. So langsam gewöhne ich mich an meine neuen Maße und finde für mich heraus, was ich so tragen möchte. Dazu habe ich mich mal zur Ordnung gerufen und mir versichert, das ich mit dem einen oder anderen Teil durchaus vor die Tür kann.

Ein Problem der letzten Wochen waren Oberteile. Ich musste Unmengen aus meinem Kleiderschrank aussortieren, weil ich einfach mehr zu Verpacken habe. Ich hasse es, wenn ich etwas trage und in Bewegung alles nach oben rutscht und dann dort verharrt.

Blusen und Hemden stehen also auf dem Programm. Zuerst habe ich mich an diversen Blusenshirts versucht, aber irgendwie ist nie das richtige dabei herausgekommen. Was ich an anderen ganz entzückend finde, sieht bei mir irgendwie etwas langweilig aus. Also doch lieber die klassische Hemdbluse.

Ich hatte mir letztes Jahr diese Bluse genäht und fand sie erst ganz toll. Aber irgendetwas störte und spannte und sie war eigentlich schon aussortiert. Vorgestern habe ich mein Nähzimmer mal etwas gründlicher aufgeräumt und sie viel mir wieder in die Hände. Nach einem erneuten Probetragen, bin ich dem Übeltäter auf die Sur gekommen. In meinem Anpassungswahn, hatte ich die Schulter vom Rückenteil zum Halsausschnitt hin deutlich abgesenkt. Dazu das Schrägband, das zur Versäuberung des Kragens dient etwas gekürzt. Grosser Fehler !!! Wer also die Bluse aus der Burda 05/2012 Modell 103 nachnähen möchte, unbedingt die ganze Länge des Schrägbandes verwenden, auch wenn es zuviel aussieht.

Sieht übrigens in der neuen neuen Bluse so aus

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Und so dann von außen

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Aber einen Fehler hat das Schnittmuster definitiv. Sie war hinten kürzer als vorne und stieg in der Mitte an. Vorne rundet sie sich leicht. ich habe das also angeglichen und jetzt ist es gut

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So, genug geschwafelt,jetzt kommen die Bilder an der Frau (vermutlich wieder zuviele, weil ich mich nicht entscheiden kann 😉 )

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Achja, verlängert habe ich um 3 cm. Ich wollte eine Bluse, die ich gut über schmalen Hosen tragen kann. Der Kragen ist ohne Kragensteg, sehr einfach zu nähen und sitzt wirklich gut. Ist ein Anfängertaugliches Modell würde ich sagen.

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Ganz begeistert bin ich vom Sitz der Ärmel, das ist immer meine Schwachstelle und normalerweise muss ich stundenlang anpassen.

Jetzt noch ein paar Bilder in Bewegung

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Habt eine schönen sonnigen Tag 🙂

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