Shirts … Nr.2

Das nächste Bronte Top ist in Arbeit, aber ich habe auch zwei Shirts nach meinem Standardshirtschnitt aus der Ottobre Woman 02/2007 genäht. Hier die Übersicht über die verschiedenen Versionen.

Ich bin immer noch beim Jerseyabbau und an diesem konnte ich vor kurzem einfach nicht vorbei gehen 😉

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Ich habe ihn für euch nochmal mit meinem dunkleblauen Rock, den ich übrigens ständig trage, kombiniert. Ich glaube das gefällt mir besser 🙂

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Der Schnitt gefällt mir einfach und diesmal habe ich ihn auch in der richtigen Grösse genäht, sprich etwas grösser. Es müssen ja nicht alle hauteng sitzen 😉

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Dieses Shirt ist übrigens nach dem gleichen Grundschnitt, da wusste ich doch nicht mehr, welches Heft es war.

Bronte Top … Ein, nein, zwei Versuche

Ich brauche Shirts für den Sommer ! Und ich will endlich meine Bestände an Jerseys verarbeiten … also habe ich mich am Bronte Top versucht. Man kann viele Versionen im Netz finden, einige sitzen sehr gut und bei anderen finden sich unschöne Falten. Und wie es mein Glück wollte, hatte ich sie alle 😦

Bei meinem ersten Versuch konnte ich das Shirt nur retten, indem ich den eigentlich vorne sitzenden Teil gerade drunter genäht habe

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Für das Top habe ich einen geringelten Rest vorne und für die Ärmel genommen und weiss für hinten

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Es ist tragbar geworden und sieht auch so ganz nett aus

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Dann ging sie los, die Fehlersuche … aber dazu nochmal ausfühlich im nächsten Post, wenn ich meine dritte Version genäht habe

Meine Veränderungen, eine zweistufige Verlängerung der runden Teile, die man nach vorne klappt und Anpassung des Vorderteils, haben diese Version aus sehr dünnem dunkelblauen Jersey zur Folge

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Das das Vorderteil immer noch etwas Falten wirft, hat weniger mit der Konstruktion zutun. Der weisse Jersey hat sich mehr gedehnt als erwartet und das Bündchen hätte etwas mehr Zug gebraucht. Ich trenne jetzt aber nicht mehr, alleine die Ärmel habe ich dreimal wieder rausgetrennt.

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So gefällt es mir ganz gut. Ich werde für die nächste Version mal etwas Bündchenware besorgen, das sitzt bestimmt noch besser.

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Habt noch einen schönen Sonntagabend … und ich berichte von meinen nächsten Versuchen 🙂

Ich gehe dann mal in Serie …

Rock und Bluse … beides genau mein Ding und die Passform bedarf nur noch kleiner Anpassungen

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Beim Rock dachte ich vor den Fotos, es ist perfekt, aber er schiebt sich in der Taille ganz leicht nach oben und der Bund könnte auch einen Hauch weiter werden. Da der nächste schon auf dem Zuschneidetisch liegt, werde ich die Taillenlinie mal etwas absenken. Ich hatte die Hüftpartie schon angeglichen, aber vielleicht muss ich mich danmit abfinden, das ich auch in der Taille bei einer Grösse 44 angekommen bin 😦

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Wenn ich mich ein bisschen strecke, sieht man das gar nicht 😀

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Aber wer will das schon ? Bewegung ist angesagt 🙂

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Meine Oberweite hat gleichzeitig einen Wettstreit mit meinem Hüftumfang angefangen, wer denn schneller größer wird. Es gibt allerdings zumindest eine Person in diesem Haushalt, die das nicht schlimm findet 😉 Noch ein halber Zentimeter mehr und ich muss auch bei Blusenschnitten zu einer 44 greifen.

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Lange Rede, kurzer Sinn, wer einen gut sitzenden Rock ohne Firlefanz und eine wirklich gut sitzende Bluse braucht, dem empfehle ich für den Rock Modell 124 (die Taschen finde ich überflüssig) aus der Burda 11/2012 und für die Bluse, an der ich ausser meiner üblichen Schulterabsenkung nichts geändert habe, Modell 103 aus der Burda 05/2012. Trotz des sehr Körpernahen Schnittes, kann man sich sehr gut bewegen. Ausserdem gefällt mir der Kragen sehr gut, der ohne Steg auskommt und auch für Anfänger geeignet ist.

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Das ganze nochmal in der Rückansicht … naja, fast …

Ich gehe jetzt mal den zweiten Rock nach dem Schnittmuster zuschneiden.

Euch noch einen schönen Restsonntag 🙂

Jeansrock … ein Versuch

Ich versuche im Moment meine Stoffe, die ich hier lagere, zu vernähen. Seit Jahren liegt hier verschiedene Jeansstoffe rum und ich habe mich an einem ganz klassischen Jeansrock versucht. Der Jeansstoff, mit Stretch, ist wohl etwas zu dünn, aber das ganze Ding ist durchaus tragbar geworden.

So sieht er aus …

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Knittert wie die Hölle. Meine Maschine hat sich trotz Jeansfuss und Jeansnadel erstmal vehement geweigert, vernünftige Nähte zu produzieren. Das jeansgarn von Gütermann will sie einfach nicht. Nach der Durchsicht meiner Garnbestände, habe ich dann noch Garn in Stärke 50 in Rot gefunden … warum nicht 😉

Auf den hinteren Taschen ging dann sogar ein bisschen Stickerei. Die Taschen sind ein Eigenentwurf von mir. Ich fand es interessanter, sie aus einzelnen Teilen zu machen

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Für das Innenleben habe ich einen Popeline verwendet, von dem ich nicht weiss, warum ich ihn mir überhaupt gekauft habe (da liegt sogar noch einer mit anderem Muster), ist viel zu sehr Kinderstoff. Aber für diesen Einsatz sehr witzig

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Genäht nach diesem Schnitt aus der Burda 02/2014 Modell 108

Aber jetzt erstmal an der Frau 😉

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Die Passform ist bei mir so einigermassen, müsste allerdings beim nächsten mal doch einiges ändern. An der Hüfte ist er einen Hauch zu eng und in der Taille einen Hauch zu weit. Ich fand es schwierig ihn vorher anzupassen, was allerdings mehr am Stretchanteil und weniger am Schnitt lag. Da ich von diesem Jeansstoff noch etwas übrig habe, werde ich noch einen anderen, etwas ausgestellten Schnitt probieren.

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Hier kann man deutlich sehen, wie er sich etwas nach oben schiebt, weil er an der Hüfte zu eng ist und die Passe zu viel Luft hat. Gut, das ich meistens was drüber trage 😉

Und im Sitzen fällt es auch überhaupt nicht auf …

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Euch noch einen schönen Ostermontag 🙂

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