Herbstkleider Nummer 1 und 2

Ich habe länger keinen Blogpost geschrieben und doch so einiges genäht. Wer mir auf Instagram folgt, ist schon im Bilde 😊

Ich fange einfach mal mit meinen beiden Herbstkleidern an, die ich in den letzten paar Tagen genäht habe. Nachdem ich feststellen musste, das der Romanit beim Shadi Knit Skirt überhaupt nicht in Form bleibt, habe ich überlegt, was ich mit meinen Romanit Restbeständen mache.

Da mir Bequemlichkeit immer wichtiger wird, kommen mir ein paar legere Herbstkleider gerade recht. Ich stehe zur Zeit sehr auf den Stil von COS und versuche diesen einzufangen.

Kleid Nummer 1 ist nach einem 60er Schnitt, den ich schon einmal vor ein paar Jahren genäht habe. Diesmal habe ich aber nichts enger genäht, sondern es in der Originallänge und Weite gelassen. Rausgequetscht aus 1,20 m waldgrünem Romanit.

Das zweite, auch aus einem Rest dunkelbraunem Romanit, ist ein Inari Tee Dress Pattern Hack. Ich habe Abnäher eingebaut, normale Ärmel eingesetzt und ein Stehbündchen eingefügt.

Beide Kleider tragen sich gut und kommen bestimmt oft zum Einsatz.

Ich mache mich jetzt mal an das Herbstkleid Nummer 3 😉

Verlinkt mit dem Me Made Mittwoch

New Look 6301

In der aktuellen „Meine Nähmode“ ist der Fakewickelkleidschnitt New Look 6301 in den Grössen 42-46 zu finden. Etwas ähnliches habe ich mir mal vor Jahren genäht und gern getragen. Ich weiss nicht, was Simplicity immer mit den Schnitten für Jerseykleider veranstaltet, aber dieser Schnitt war wieder mal ca. 2 Nummern zu groß.

Das einzige, was genau hinkommt, war die Oberteillänge. Wer nicht wie ich, alles um mindestens 3 cm verlängern muss, sollte genau nachmessen. Insgesamt habe ich 12 cm Weite raus genommen, was allerdings auch an dem sehr dehnbaren Viskosejersey liegt.

Das Rockteil habe ich 5 cm verlängert, sieht stimmiger für mich aus. Es fällt wirklich schön und macht eine gute Figur … das ganze Kleid lässt einen schmal aussehen ! Das Einfassband am Ausschnitt unbedingt mit genug Zug annähen und absteppen, dann klafft nichts auf.

Wenn man es erstmal angepasst hat und die Overlock nicht zickt wie bei mir gestern, ist es sehr schnell genäht. Hat wirklich das Potential, ein Lieblingsschnitt zu werden.

Guckt mal, wer sich mit aufs Foto geschlichen hat … ❤❤

Habt einen schönen Sonntag !

Liebe Grüße Eva

Shadi Knit Skirt von Named Patterns

Ich habe mir einen schnellen Rock genäht. Man nehme das Shadi Knit Skirt Schnittmuster von Named Patterns, 1 Meter festen Romanit, Stretchfutter und zwei Stunden Zeit.

Heraus kommt ein bequemer Bleistiftrock, den man gar nicht mehr ausziehen möchte. Die einzige Änderung ist ein etwas schmaleres Gummi in der Taille und das Stretchfutter.

Da das Wetter, sprich Dauerregen, keine wirklich guten Bilder zuliess, habe ich mal mit einem etwas dramatischen Filter rumgespielt.

Wer also einen schnellen, schönen Schnitt sucht, sollte Shadi ausprobieren. Mehr kann man zu einem Schnittmuster das aus genau zwei Teilen besteht, eigentlich nicht sagen 😉Wer meinen Blog schon länger liest, weiß, das ich früher ziemlich viel aus Romanit genäht habe. Kleider mag ich aus dem Material nicht mehr so gerne, es ist mir zu fest und zu kalt auf der Haut. Für Röcke ist es aber nach wie vor ein Lieblingsstoff. Allerdings nur, wenn ich einen wirklich festen Romanit finde, da gibt es große Unterschiede. Dunkelbraunen und einen in einem Aquaton habe ich hier noch liegen … es werden also mindestens zwei weitere Versionen folgen.

Lasst euch von dem miesen Wetter nicht unterkriegen. Ich bin ja gar nicht für Hitze, aber das ist jetzt auch nicht unbedingt meins 😉

 

Lederimitat ….

bringt einen beim Nähen ordentlich ins schwitzen. Schon länger wollte ich das ausprobieren und habe vor ein paar Wochen im örtlichen Stoffladen ein schönes Lederimitat mit Stretchanteil ergattert. Dann lag es erstmal rum, also eigentlich lag es nicht, sondern war ordentlich auf einer Papprolle aufgerollt, damit es keine Knicke bekommt.

Ich wusste nicht so ganz genau, ob mir das stehen wird und habe lange überlegt, welchen Rockschnitt ich nehmen soll. Ich bin dann das dritte mal bei dem Brigitte Kreativ Schnitt gelandet. Der sitzt bei mir wirklich gut und grosse Anpassungsorgien wollte ich vermeiden … Wollte ….

Das Lederimitat liess sich erstaunlich gut mit doppeltem Faden, Ledernadel und Stichgrösse 4 nähen. Da man nicht stecken kann und eigentlich nichts trennen sollte, war ich nach der ersten Anprobe etwas gefrustet. Das Zeug verzieht sich ordentlich und beulte an den Hüften und hinten was das Zeug hält. Also wieder aufgetrennt, ganz vorsichtig natürlich und die Mehrweite weggenommen. Beim Reissverschluss das Ganze dann viermal.

Unsicher war ich mir, welche Länge die richtige ist. Da sich ja alles abzeichnet und man eh schon alles zeigt, was man so zu bieten hat, habe ich ihn so lang wie möglich gelassen. Ich denke, er ist so perfekt, passt gut zu flachen Schuhen und sieht nicht zu Girliemässig aus, etwas das ich unbedingt vermeiden wollte.

Er trägt sich toll, ist unglaublich weich und ich hoffe, er dehnt sich nicht zu sehr vom Tragen. Wie kriegt man Lederimitat wieder in Form, wenn das passiert ? Hat irgendjemand damit Erfahrungen ?

Ich brauche allerdings jetzt unbedingt eine kurze Jacke dazu, es ist nicht passendes in meinem Fundus … 😉

Habt alle ein schönes Wochenende ! Ich wende mich jetzt dem nächsten Projekt zu 🙂

Liebe Grüße Eva

Lässig ist das neue Zauberwort … ein kleiner Sommerpulli

Ich tatsächlich mal wieder was gestricktes vorzuweisen. Ich bin zur Zeit eine absolute Schnecke, da ich Abends häufig nur 2-3 Reihen schaffe.

Anfang Mai hatte ich diese Foto auf Instagram gepostet, der Anfang geht immer schnell und dann geht es irgendwie nicht so richtig weiter.

Ich habe ein Baumwollbändcheneffektgarn verstrickt !!! Sowas ist normalerweise gar nicht mein Beuteschema, aber dieses in schwarz mit gold (verstrickt sieht es braun aus …) hat ganz laut gerufen 😉

Ich wollte einen ganz lässigen Sommerpulli haben, nicht zu lang, nicht zu weit mit tiefen Raglan. Inspiriert von einem Pulli aus der FAM habe ich mir einen eigenen schlichten Pulli entworfen. Simpler Raglan von oben, den kann man auch noch müde ohne nachzudenken stricken.

Länger wird er wahrscheinlich von alleine nocch werden, ich habe da so meine Erfahrungen mit Baumwollgarnen. Für ein Bändchengarn, Roma von Lana Grossa, liess es sich sehr gleichmässig verstricken und trägt sich auch gut.

Jetzt kommen wir mal zu dem Begriff lässig. Ich finde es unglaublich schwierig, Sachen zu finden, die an mir lässig aussehen. Dabei mag ich das echt gerne und fühle mich dann auch so. Beim eben ausprobieren, was denn jetzt gut aussieht mit dem Pulli, bin ich mal wieder bei meinem uralten (den habe ich glaube ich 15 Jahre) Jeansrock gelandet. Eigentlich hatte ich einen schmalen knielangen Rock als Kombi vor Augen, aber das sah trutschig aus. Ergo … ich brauche mehr solche Röcke. Der Schnitt vom Moss Skirt sollte endlich mal ausprobiert werden, liegt hier auch schon ewig.

Ich reihe mich schnell beim Me Made Mittwoch ein und werde nach meinen „Hausfrauenpflichten“ den Schnitt für den Moss Skirt suchen 😉

YES !! … Genau mein Ding :-)

Kennt ihr das, wenn man vorher ein Bild im Kopf hatte und es genauso aussieht, wenn es fertig ist ? Mir geht es heute so 🙂

Ich habe lange überlegt, ob ich mir das Cleo Trägerkleid von Tilly and the Buttons nähen soll, aber viele Versionen im Netz sehen mir zu sehr nach Kinderkleid aus. Ich wollte eine etwas erwachsenere Version und erinnerte mich an an dieses Kleid aus der Fashion Style / Knipmode 03/2016

Gestern habe ich mein Vorhaben auf Instagram gepostet und ich wurde gewarnt, das aufklaffen würde. Da hatte ich schon zugeschnitten und bekam etwas Schweissausbrüche … Aber bei 30 cm Überlappung sollte eigentlich nichts aufklaffen und tut es auch nicht !

ich drehe mich mal kurz …

Im Schnitt sind als Träger eigentlich Webbänder vorgesehen, das habe ich geändert und sie auch aus Jeans zugeschnitten. An den Massen habe ich nichts geändert, nur die Verarbeitung. Ich habe das komplette Oberteil abgefüttert und die Taschen auch.

Wie man sieht, sind auch andere Verschlüsse zum Einsatz gekommen.

Ich bin restlos begeistert, das bin genau Ich !! ich habe hier noch zwei halbfertige Kleider mit ausgestellten Röckeb liegen, in denen fühle ich mich einfach verkleidet. An anderen finde ich das immer ganz toll, aber ich fühle mich damit nicht wohl. Das geht komischerweise nur bei Jerseykleidern.

Habt noch einen schönen Sonntagabend !!

Liebe Grüße Eva

 

Bettine Dress von Tilly and the Buttons

Ich brauchte ein schnelles Projekt und ein bequemes Kleid, das nicht nach Sack aussieht. Mir haben es zur Zeit Kleider mit Gummizug oder Taillenbindeband angetan. Von dem Bettine Dress von Tilly and the Buttons gibt es sehr viele schöne Beispiele im Netz, genau das, was ich wollte. Gesagt …. Getan !

Was mir bei fast allen aufgefallen ist, der Rock ist im Schnitt sehr stark eingestellt und es steht unten irgendwie merkwürdig ab. Als ich die Schnittteile gesehen habe, wunderte mich das nicht 😉 Da aber die Hüfte um 2 cm zu weit war, habe ich den Rock einfach etwas begradigt. Das Oberteil um 3 cm verlängert, aber das muss ich bei allen Schnitten und den Rock um 4 cm verlängert.

Es fällt wirklich schön und ich werde mir auf jeden Fall von ein zwei Exemplare davon nähen. Nur die Schulter muss ich beim nächsten mal noch etwas ändern, die steht mal wieder am Ausschnitt hoch.

Lustigerweise hat Karin vom Blog Dreikah zeitgleich aus genau der gleichen Viskose ein Inari Dress genäht.  Der Schnitt passt auch gut zu dem auffälligen Stoff. Auf dem Stoffmarkt haben mir von weitem als erstes die Farben gut gefallen. Erst beim genauen Hinsehen, ist mir das Muster aufgefallen …

Ist doch entzückend, oder ? 🙂

Da ich das kleid erst gestern Abend fertig gestellt habe, bin ich heute spät dran. Bin eben von der Arbeit gekommen und schnell ein paar Fotos gemacht und reihe mich mal beim Me Made Mittwoch ein !!

 

Leokleid

Und hier ist das versprochene zweite Jerseykleid. Als ich mit meinen Mädels beim Freundinnenwochenende zum Stoffeinkauf unterwegs war, musste ich mir unbedingt einen Leojersey kaufen. Nach langem Überlegen habe ich mich für eine etwas dezentere Variante in Grauschlammtönen entschieden.

Wieder zuhause begann die Schnittmustersuche und nach langem hin und her, ich kann mich wirklich schlecht entscheiden, fiel mir ein , das ich den Schnitt für das Jerseykleid mit Schluppe von Schnittvision noch hier liegen hatte.

Wie man sieht, hat mein Kleid eigentlich nichts mehr mit dem Schnitt zutun. Der war eine völlige Katastrophe für mich. Mindestens zwei Nummern zu groß, die Schluppe viel zu überdimensoniert. Alls hing an mir runter wie ein nasser Lappen, dazu die nicht gerade fröhliche Farbe …

Also alles wieder aufgetrennt, verkleinert, gekürzt und einen neuen Ausschnitt drapiert und mit einem Stehbündchen versehen. Der Gürtel ist übrigens die Schluppe 😉

Es ist jetzt tragbar und für Sommertage perfekt .

Habt einen schönen Tag und guckt beim Me Made Mittwoch vorbei !!

Paisley Jerseykleid

Ich liebe Jerseykleider für den Sommer. Leider ist meine Sammlung auf drei … äh, vier geschrumpft, da einige einfach aufgetragen waren. Da ich sonst immer erst anfange sie zu nähen, wenn es richtig heiss ist, dachte ich, ich mache es dieses Jahr anders 😉

Zwei sind fertig und heute kriegt ihr das Paisleykleid zu sehen. Genäht nach einem 70er Schnitt, Simplicity 5968, den ich 2012 schon einmal genäht habe.

Damals aus Romanit und deutlich gekürzt. Das Kleid habe ich nur ein paarmal getragen, es gefiel mir irgendwie nicht so gut. Aber der Schnitt sass gut und ich habe ihm eine zweite Chance gegeben. Allerdings ohne den Kragen, ich habe einen Stehbund drangebastelt. Und ohne Ärmel, die waren auch nicht mein Ding aus Jersey.

Ich musste natürlich wieder alles enger machen, der Schnitt ist für Webware gedacht. Ich sollte mir die Änderungen eigentlich gleich neu kopieren, da ich den Schnitt ganz sicher wieder nähen werde !!

Das schöne Muster vom Jersey, der hier übrigens seit längerem (ich schätze mindestens 3 Jahre) gelegen hat, nochmal ich Nahaufnahme .

Ich muss echt zuschlagen, wenn ich einen Jersey finde, der ein Muster hat, das mir gefällt … Kommt echt selten vor !

Habt einen schönes Wochenende 🙂

Liebe Grüße Eva

Culotte und ein Kimono Tee

 

Ich habe es tatsächlich geschafft, mir eine halbwegs gut sitzende Hose bzw. Culotte zu nähen !!! Bevor ich die Details beschreibe, zu Beweis die Rückansicht ..

Bei meiner Grottenhaltung mir vorgeschobenem Becken und dem Alter zufolge abgesenktem Gesäss, ist Hosen nähen eine absoluter Alptraum ! Ich habe immer, trotz Vertiefung der Schrittkurve Unmengen an Stoff unter dem Po über. Aber hier sieht das gut aus 🙂

Der Schnitt ist aus der Knipmode/Fashion Style 03/2016 . Natürlich musste ich die Schrittkurve und die hintere Mitte absenkenken, aber der dritte Anlauf hat gepasst. Das ist für mich echt gut. Geändert habe ich folgendes: die Originallänge sah bei mir absolut dämlich aus, einfach wie eine Hochwassermarlene , ging gar nicht. Ich habe dann einen 14 breiten Saum genäht und es zu Umschlägen nach oben geklappt und in den Seitennähten gesichert. Dann mag ich die überstehenden Bündchen gar nicht. Also ein einfaches Bündchen mit zwei Knöpfen. Mit den Hakenverschlüssen stehe ich irgendwie auf Kriegsfuss, die sehen immer blöd aus. Der Stoff ist irgendein sehr stretchiger Polyester Hosenstoff vom Stoffmarkt. Trägt sich toll, gibt aber sehr nach und ist ein Alptraum beim Bügeln. Aber ich habe es geschafft !!!

Dazu trage ich ein brandneues Kimono Tee von Maria Denmark

Simone von Anmasi`s Welt hatte sich eins genäht und ich fand den Jersey so schön. Sie hatte noch genug über und hat mir den Rest geschenkt … Küsschen !!!!

Darüber gibt es nicht viel zu berichten, Ich mag den Schnitt und er sitzt gut 🙂


Habt einen schönen Tag und guckt beim Me Made Mittwoch vorbei !!

 

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